Wie die Provision berechnet wird
Ein Personalvermittler sucht für dich einen Mitarbeiter. Wird er bei dir eingestellt, zahlst du eine Provision. Findet der Vermittler niemanden, zahlst du in der Regel nichts. So weit das übliche Modell.
Üblich ist ein Anteil vom Jahresgehalt des neuen Mitarbeiters. Gemeint ist meist das Bruttojahresgehalt, manchmal inklusive Zulagen und Prämien. Lies genau nach, was dazuzählt. Übliche Höhe der Provision: [ Spanne + Quelle ].
Headhunter arbeiten oft anders. Sie suchen gezielt nach Leuten, die nicht aktiv auf Jobsuche sind, und sprechen sie direkt an. Dafür verlangen manche einen Teil des Honorars schon zu Beginn, unabhängig vom Erfolg. Im Handwerk sind Headhunter eher selten und vor allem bei Führungskräften wie Bauleitern unterwegs.
Frag vor der Unterschrift drei Dinge: Wovon genau wird die Provision berechnet? Wann wird sie fällig? Und was passiert, wenn der Mitarbeiter schnell wieder geht?
Was in der Probezeit gilt
Der neue Mitarbeiter fängt an und kündigt nach sechs Wochen. Oder du merkst, dass es nicht passt. Was ist dann mit der Provision?
Das regelt allein dein Vertrag mit dem Vermittler. Zwei Modelle sind verbreitet. Bei der Rückerstattung bekommst du einen Teil der Provision zurück, oft gestaffelt nach der Zeit, die der Mitarbeiter bei dir war. Bei der Nachbesetzung sucht der Vermittler kostenlos einen Ersatz.
Achte im Vertrag darauf, wie lange diese Garantie gilt, ob sie bei jeder Kündigung greift oder nur bei bestimmten Gründen und ob du zwischen Geld zurück und Nachbesetzung wählen kannst. Steht dazu nichts im Vertrag, hast du im Zweifel keinen Anspruch.
Keine Rechtsberatung. Lass deinen Fall im Zweifel prüfen.
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Für wen es sich lohnt
Ein Vermittler kann sich lohnen, wenn du eine einzelne Schlüsselstelle besetzen musst. Der Bauleiter, der kurzfristig wegfällt. Der Meister, ohne den du keinen Betrieb führen darfst. Dann zählt Geschwindigkeit, und die Provision ist gut angelegt.
Für wiederkehrenden Bedarf ist es meist die teure Lösung. Wenn du jedes Jahr mehrere Facharbeiter brauchst, zahlst du jedes Mal neu. Und du baust nichts auf: Der Kontakt zu den Kandidaten gehört dem Vermittler, nicht dir.
Ein eigenes System kostet am Anfang Aufbau. Dafür gehören dir danach die Bilder, die Anzeigen und die Bewerberkontakte. Für Betriebe mit laufendem Bedarf ist das auf Dauer meist günstiger. Rechne es mit dem Kosten-Rechner für deinen Betrieb durch.
Vergleich
Die vier gängigen Wege im Überblick. Ohne Preise, weil die stark von Gewerk und Region abhängen.
| Weg | Kostenart | Wer gehört wem | Wie schnell |
|---|---|---|---|
| Personalvermittler | Provision pro Einstellung | Mitarbeiter gehört dir, Kandidaten-Pool dem Vermittler | Schnell, wenn Kandidaten im Pool sind |
| Zeitarbeit | Aufschlag pro Stunde, laufend | Mitarbeiter bleibt bei der Verleihfirma | Sehr schnell, am Bau oft nicht erlaubt |
| Stellenportal | Gebühr pro Anzeige oder Laufzeit | Bewerbungen gehören dir | Hängt davon ab, wer gerade aktiv sucht |
| Eigenes System | Aufbau, danach laufendes Werbebudget | Bilder, Anzeigen und Bewerber gehören dir | Einige Wochen Vorlauf, dann laufend |
Häufige Fragen
Wann muss ich die Provision zahlen? +
Meist bei Vertragsunterschrift oder Arbeitsbeginn. Lies die Bedingungen genau.

