Ratgeber

    Mitarbeiter über Facebook und Instagram finden.

    Dort sitzen deine künftigen Leute abends auf dem Sofa. So erreichst du sie.

    Simon Weber · Geschäftsführer craftbro · Stand 2. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

    Posten oder Anzeige schalten?

    Viele Betriebe fangen so an: Sie posten auf der eigenen Facebook-Seite „Wir suchen Verstärkung“. Ein paar Likes von Kunden und Verwandten. Bewerbungen kommen keine.

    Das liegt nicht an deinem Betrieb. Ein eigener Post erreicht vor allem die Leute, die dir schon folgen. Das sind Kunden, Freunde, Familie und deine eigenen Mitarbeiter. Die Fachkraft, die du suchst, ist selten darunter.

    Eine Anzeige funktioniert anders. Du legst fest, wen sie erreichen soll: Menschen in deinem Umkreis, in einem bestimmten Alter, mit Interesse an Handwerk und Technik. Dann bekommen genau diese Leute deine Stellenanzeige auf Facebook und Instagram zu sehen, auch wenn sie dich noch nie gehört haben.

    Für Social Media im Handwerk gilt deshalb: Posts sind gut für dein Bild nach außen. Mitarbeiter findest du über Anzeigen.

    Was funktioniert

    Drei Dinge machen den Unterschied. Alle drei sind einfacher, als sie klingen.

    Echtes Video. Ein kurzer Film aus deinem Betrieb sagt mehr als jeder Text. Die Halle, die Baustelle, die Maschinen. Das muss kein Hochglanz sein. Es muss echt sein.

    Echte Gesichter. Zeig die Leute, die bei dir arbeiten. Lass sie selbst sagen, warum sie da sind. Ein Facharbeiter glaubt einem Kollegen mehr als jedem Chef und jeder Agentur.

    Kurze Bewerbung ohne Lebenslauf. Wer abends am Handy auf deine Anzeige tippt, schreibt keinen Lebenslauf. Ein paar Fragen zum Antippen, Name und Telefonnummer, fertig. Zwei Minuten, mehr nicht. Alles Weitere klärt ihr am Telefon.

    Lieber direkt darüber reden?

    15 Minuten mit Simon. Wir schauen auf deinen Betrieb und deinen Landkreis.

    Die fünf häufigsten Fehler

    Diese Fehler sehen wir immer wieder. Jeder einzelne kann eine Kampagne ruinieren.

    1. Stockfotos. Der lachende Handwerker mit perfektem Helm aus der Bilddatenbank. Jeder erkennt ihn, keiner glaubt ihm.
    2. Agentur-Sprech. „Werde Teil unserer Erfolgsgeschichte.“ Facharbeiter wollen wissen, was sie verdienen, wann Feierabend ist und wie weit die Baustellen weg sind.
    3. Lange Formulare. Jedes zusätzliche Feld kostet Bewerber. Wer einen Lebenslauf hochladen muss, bricht ab.
    4. Keine Rückmeldung. Die Bewerbung kommt rein, und drei Tage passiert nichts. Bis dahin hat der Bewerber woanders zugesagt.
    5. Zu früh aufhören. Nach einer Woche ohne Bewerbung wird abgeschaltet. Anzeigen brauchen etwas Zeit, bis sie die richtigen Leute finden.

    Was es kostet

    Bei Anzeigen auf Facebook und Instagram legst du dein Budget selbst fest. Du zahlst für die Ausspielung an Meta, den Betreiber beider Plattformen. Dazu kommen die Kosten für Video, Texte und die Betreuung der Kampagne, wenn du das nicht selbst machst.

    Für deine Rechnung zählt am Ende eine Zahl: Was kostet dich ein passender Bewerber? Teil dein Werbebudget durch die Zahl der Bewerber, die du wirklich zum Gespräch einlädst. Diese Zahl vergleichst du mit dem, was dich andere Wege kosten, etwa Portale, Vermittler oder eine Stelle, die monatelang offen bleibt.

    Übliche Kosten pro Bewerber im Handwerk: [ Spanne + Quelle ]. Sie hängen stark von Gewerk, Region und Qualität des Videos ab.

    Wenn du es nicht selbst machen willst: Auf der Seite Social Recruiting fürs Handwerk liest du, wie wir das für Betriebe in Bayern umsetzen.

    Häufige Fragen

    Wie schnell muss ich auf Bewerber reagieren? +

    So schnell wie möglich, am besten am selben Tag. Gute Leute haben mehrere Angebote.

    Rechnen wir es für deinen Betrieb durch.

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